Südliche Pazifikküste

Die südliche Pazifikregion Costa Ricas ist zweifellos einer der schönsten Plätze auf der Erde. Endlose Strände, dichter Urwald und dahinter die Ausläufer des Talamanca-Gebirges prägen diese Region. Orte wie Dominical, Uvita, Golfito, Puerto Jiménez, die Drake Bay auf der Osa-Halbinsel und Corcovado strotzen nicht nur vor enormen Artenreichtum, sondern bieten auch unzählige einsame Strände. Der Corcovado Nationalpark schützt ein faszinierendes und biologisch komplexes Gebiet. Er umfasst auch den Nationalpark Piedras Blancas mit einer enorm vielseitigen Landschaft, von immergrünem Primärwald bis hin zu einsamen, felsigen Stränden. Hier gibt es jede Menge verträumte Küstenorte, in denen Sie sich entspannen und die Natur genießen können.

Entlang der Küste gibt es nur wenige Lodges und Hotels. Fast alle bieten jedoch Wanderungen im Urwald an, in dem man tatsächlich mehr als 100 verschiedene Baumarten auf nur einem Hektar Land findet. Doch genug der Worte, denn eins ist sicher: Die südliche Pazifikregion gehört zwar zu den am schwersten zugänglichen des Landes, es fällt einem jedoch auch unheimlich schwer, sie wieder zu verlassen.

Osa Wellen

Die Osa-Halbinsel Diese Region gilt als eine der wildesten Gegenden des Landes. In der Regel erreicht man die Halbinsel am besten per Boot, durch einen der größten Mangrovenwälder Mittelamerikas. Den Großteil macht der Corcovado-Nationalpark aus – ein einzigartiges Regenwaldgebiet, mit einer Artenvielfalt, die selbst in Costa Rica ihresgleichen sucht. Im Norden der Halbinsel liegt die Drake Bay – der beliebteste Platz für Taucher und Walbeobachtungen.

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Dominical und Uvita Diese beiden kleinen Orte sind bei Touristen noch weitgehend unbekannt – dementsprechend finden sie hier ebenso endlose wie einsame und wilde Pazifikstrände, die nur gelegentlich von Aussteigern und Surfern bevölkert sind. Der Strand von Uvita gilt gar als einer der schönsten der ganzen Küste. Er gehört zum wenig bekannten Ballena Nationalpark, in dem sich sogar Wale beobachten lassen. Hier erleben sie die Pazifikküste des Landes von ihrer ursprünglichsten Seite.

Südpazifik Strand 2

Golfito Bis in die 80er-Jahre war Golfito das Zentrum des Bananenanbaus in Costa Rica, heute ist der Ort ein unbedeutendes Dörfchen, in dem es kaum organisierten Tourismus gibt. Wer den Weg hier her findet, kann sich auf unberührte Mangrovenwälder, einen so schönen wie einsamen Strand und ein Dorf freuen, in dem die Zeit still zu stehen scheint – bunte Fischerhäuschen und lebensfrohe freundliche Menschen prägen die Gegend heute. Auch die unberührten Mangrovenwälder sind absolut sehenswert.